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Norwegischer Waldkater - Benzn Yar

Norwegische Waldkatzen av Byglandsfjord

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Nowegische Waldkatzen Kastraten

Norwegische Waldkatzen Katzenkinder - Waldkatze Jasmin av Byglandsfjord

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Katzenseuche

            .... und unsere Erfahrungen damit

Im Jahr 2007 hatten wir ganz gegen unsere Gewohnheit tatsächlich 4 Norwegische Waldkatzen Würfe. Unsere Josefine hatte 5 Katzenbabys die kamen am 06.März zur Welt, unsere Minerva überraschte uns bei ihrem ersten Wurf gleich mit 10 wunderschönen Katzenbabys, Fatima Fay  brachte uns dann noch einmal 5 wunderschöne tabby Kätzchen und eigentlich sollten das auch die letzten sein, aber unsere Minerva und unser Carlot waren ganz anderer Meinung und so kam zu Anfang September noch unsere Jasmin zur Welt.

So hatten wir also reichlichen Katzenkindersegen der uns nicht nur Arbeit sondern auch sehr viel Freude machte. Nach unterhaltsamen 13 Wochen zogen die Kinder nach und nach in ihre neuen Zuhause und so wurde das Haus wieder leer und ruhig, bis dann eines Tages ein ganz verzweifelter Anruf von den neuen Besitzern unserer Hetty, die bis dahin  ca. 8 Wochen nur Freude mit ihrer neuen  Mitbewohnerin erlebt hatten, diesen Frieden in ein Chaos stürzte.

Hetty lag seit 2 Tagen in der Tierklinik und kämpfte um ihr Leben. Noch wußte keiner woran sie denn eigentlich erkrankt war. Die Tierklinik unterzog an Hetty alle Tests um ein Ergebnis zu bekommen, doch alle Tests verliefen negativ.

Unsere Babys verlassen uns immer nur vollständig geimpft, d.h. wir impfen wie von den Impfstoffherstellern mit der 8. Lebenswoche und mit der 12. Lebenswoche. Wir impfen immer Katzenseuche und -schnupfen, Leukose und auf Wunsch Tollwut. Die Katzenkinder verlassen uns dann meist in der 13. Woche, so dass wir sicher sein können das sie die Impfung ohne Probleme überstanden haben.

Auch Hetty wurde geimpft - ordnungsgemäß - mit dem Impfstoff PUREVAX RCPChFelV von Merial.

Aufgrund des Impfausweises unserer Hetty war der Verdacht auf Katzenseuche auch bei den Tierärzten der Klinik ganz ans Ende gestellt, weil eben auch nach deren Meinung, nicht möglich. Aber, als dann eben alle Tests negativ ausfielen, testete man eben doch auf Katzenseuche und siehe da - unfassbar - aber wahr, dieser Test war positiv. An dem Tag als das Ergebnis vorlag, verstarb Hetty auch schon. Es war zu spät, man konnte ihr nicht mehr helfen.

Heute, wo eine ganze Zeit ins Land gestrichen ist, bin ich Hetty sehr dankbar, denn durch ihren Tod aufgerüttelt von dem “heimlichen” Frieden haben wir alle unsere Kätzchen auf Katzenseuche untersuchen lassen. Der, da sind wir sehr dankbar drüber, negativ verlief. Wir hatten also keine Katzenseuche und Hetty konnte sich die Katzenseuche “eigentlich nicht” bei uns geholt oder etwa schon mitgenommen haben.

Denn, wie will man es anders sagen, der Impfschutz hatte bei Hetty eindeutig versagt! Unser kleiner liebenswerter Schatz wurde nur 5 Monate alt.

Katzenseuche ist ein sehr hartnäckiges Virus, das man mit den Schuhen hereintragen kann, oder durch die Arbeit im Garten mit ins Haus bringen kann.... es ist so egal, woher es kommt oder kam, nach einer Impfung solte doch ein ausreichender Schutz existieren, warum unterzieht man die Katzenkinder denn solchen Foltern, wenn es am Ende nchts taugt?

Nachdem wir den Schock einigermaßen verdaut hatten, fing bei uns das rätseln wieder an, denn wenn die Katzenseuche nicht bei uns war, wie konnte Hetty dann erkranken und anderst herum gedacht, wer sagt uns denn, dass nicht noch mehr Kätzchen an dieser Katzenseuche erkranken und ebenfalls sterben. Von dem Gedanken getrieben schnappte ich alle meine noch vorhandenen Katzenkinder und fuhr direkt in die Tierklinik mit der Bitte sie auf “Antikörper” gegen Katzenseuche zu untersuchen. Etwas verblüfft schauten die dort schon, denn diesen Test hatte man bis dahin eigentlich noch nie durchgeführt. Man stellte eigentlich immer nur an erkrankten Tieren die Katzenseuche fest. Das Labor wurde bemüht, ob so ein Test überhaupt durchführbar ist und als man von dort ein “Ja” bekam wurden allen Kätzchen Blut abgenommen und der Antikörper Test durchgeführt.

Mit Entsetzen erhielten wir die Ergebnisse, denn die Antikörper-Titer auf Katzenseuche sollten normalerweise bei einem ordentlichen Schutz auf 1:80 sein, je höher desto mehr Schutz. Keines der Geschwister weist einen höheren Titer als 1:40 auf. Holly sogar nur einen Titer von 1:20 und Harry liegt sogar da noch darunter. Das bedeutet mit anderen Worten, die Impfungen waren komplett  wirkungslos und keines der Geschwister hätte im Falle einer Infektion einen genügend großen Schutz vor dieser Krankheit.

Die Katzen wurden bereits wieder geimpft und der Titer danach nochmal geprüft.

In weiser Voraussicht hatten wir alle Kätzchenkäufer über die Wirkungslosigkeit der Grundimmunisierung informiert. Auch die Besitzer von unseren Kätzchen aus dem folgenden I-Wurf. Auch hier wurde von 2 Kitten der Titer der Antikörper bestimmt, da es uns für wichtig erschien, zu erfahren, ob sich dieses Phänomen nur allein auf unseren H-Wurf beschränkte, und der I-Wurf in keinster Art und Weise verwandt dazu ist.

Auch hier bekamen wir das erschreckende Ergebnis. Bei dem einen Kätzchen lag der Titer unter 1:20 und beim anderen 1:2560. Also auch hier liegt wieder kein ausreichender Impfschutz gegen Katzenseuche bei einem von den Kätzchen vor. Der einzigste Unterschied, Ice-Prince bekam die Zweit-Impfung zwei Wochen später als seine Brüder und weist den erheblich höheren Antikörper-Titer auf als sein Bruder. Dieses Ergebnis ist mit der Hauptgrund diese Sache hier auch nun zu veröffentlichen, denn von Zufall wollen wir hier nicht mehr reden.

Wir hatten noch nicht genug!

Aufgrund dieser Tatsachen, ließen wir nun noch die Antikörper von unserer Fatima Fay vom letzten Jahr überprüfen und  nun auch die Antikörper von unserem G-Wurf bestimmen, der im März geboren wurde.  Fatima ist eine Katze aus dem F-Wurf vom vorigen Jahr und sie wurde mit demselben Impfstoff das Jahr zuvor grundimmunisiert. Wer weiß denn, was dieses Jahr gänzlich versagt, ob das nicht letztes Jahr auch schon nicht funktionierte.

Wir haben uns außerdem an Merial als Impfstoff-Hersteller gewandt und auch an das Paul-Ehrlich-Institut. Vom Paul-Ehrlich-Institut haben wir mittlerweile erfahren, dass sie das Versagen des Impfstoffes bereits prüfen. Merial hat sich bis zum heutigen Zeitpunkt mit uns noch nicht in Verbindung gesetzt.

Von manchen Tierärzten bekamen wir solche Aussagen wie, “100%-ig ist ein Impfschutz nicht” oder “eines von 1000 Kätzchen kann schon mal trotz ordnungsgemäßer Impfung gegen Katzenseuche  daran erkranken und auch sterben”..... einen 100%-Impfschutz das glauben wir, den wird es niemals geben, aber wenn die Rate bei 1:1000 liegt, dann hatten wir im Jahr 2007 diesen Wert bei weitem überschritten.

Nun hab ich auch schon gehört, dass die Mütter einen zu großen Teil von Antikörper übertragen können und die Kitten so gut geschützt sind, dass eine Impfung mit der 8. Lebenswoche dann einfach zu früh ist..... dazu kann ich nur sagen, ich würde das glauben, wenn ich hier nur eine Katze als Mutter hätte, aber ich habe hier 2 verschiedene Mütter und bei beiden Würfen, dieselben Ergebnisse. Daher zweifle ich diese Aussage einfach an.

Erschwert wird unser Problem dadurch, dass ja die Kätzchen alle leben, keines an Katzenseuche erkrankt ist und es uns ja lediglich darum ging zu erfahren, ob die Kätzchen einen genügend großen Impfschutz haben für den Fall einer Ansteckung mit Katzenseuche. Und diese Tests sind wohl nicht gerade üblich, denn im Normalfall geht es ja immer darum nachzuweisen, dass ein Tier an Katzenseuche erkrankt ist.

Wer dieselben oder ähnliche Probleme hat, darf sich gerne an uns wenden.

Ähnliche Erfahrungen mit der Wirkungslosigkeit von Impfungen gegen Katzenseuche findet man auch bei www.earlgreys.de unter Update & News. Schauen Sie dort einfach mal vorbei.

 

Es gibt jetzt eine Arbeitsgemeinschaft “Katzenseuche” http://www.katzengesundheit.hcm-info.de/katzenseuche/ alle interessierten dürfen hier gerne mal vorbeischauen. Wir freuen uns über jede Unterstützung.


 

25.10.2007 * * * neue Ergebnisse liegen vor!

 

Gerade eben sind die Antikörper-Titer von Giuseppe, Georgina und Fatima Fay eingetroffen. Sie weisen alle 3 einen hohen Antikörper auf. Wir freuen uns über das Ergebnis, denn es ist gut zu wissen, dass wenigstens ein Teil der Kätzchen einen ausreichenden Schutz gegen Katzenseuche aufweist. Georgina hat z.B. einen Titer von 1:2560 und der von Giuseppe liegt noch höher bei 1:5060 und Fatima liegt noch doppelt so hoch wie Giuseppe. Wobei sie vor 3 Monaten auch bereits nachgeimpft worden ist.

 

Auf jeden Fall werden wir vorsorglich die Kätzchen nun erst mit der 9. Woche impfen, da es ja durchaus sein könnte, dass die Kätzchen die Antikörper von der Mutter noch in sich tragen und damit die Grundimmunisierung stören. Die andere Vermutung geht bei uns in die Richtung, dass der Abstand zwischen den Impfungen zu gering ist. Denn wie bei unserem Ice-Prince erfolgte die Zweit-Impfung erst mit der 14. statt mit der 12. Lebenswoche und er hat, bisher als einzigster,  einen ordentlichen Titer von 1:2560 aufgebaut.

Auf jeden Fall werden wir nach der nächsten Grundimmunisierung unsere Kätzchen nochmals t


esten.

 

Dezember 2007:

Unsere Jasmin wurde nun mit der 11. und der 15. Woche geimpft. Wir werden in 14 Tagen einen Test der Antikörper machen. Auch dieses Ergebnis werden wir hier veröffentlichen. Auch unsere Jasmin hat Anitkörper aufgebaut.


Im Jahr 2008 wurde vom Paul-Ehrlich-Institut eine Studie in Sachen Katzenseuche-Impfung durchgeführt. Wir haben an dieser Studie mit unseren Kitten aus dem Jahr 2008 teilgenommen, um eben die Hintergründe des Katzenseuche-Dilemma’s von 2007 besser verstehen zu können. Außerdem, gehören wir zu der neugierigen Sorte Mensch und wollen gerne verstehen, warum etwas nicht so funktionert wie es sollte.

Die Studie wurde nun beendet und uns liegen die Ergebnisse von unseren Kätzchen vor. Wir werden diese Ergebnisse hier nicht veröffentlichen, wir müssen uns selbst erst einmal klar darüber werden, wie wir diese Ergebnisse verstehen müssen.

Außerdem wird das Paul-Ehrlich-Institut das Gesamtergebnis bald veröffentlichen und diesem wollen wir nicht vorgreifen, bzw. unser “Einzelergebnis” ist sicher alleine nicht maßgebend und repräsentativ genug und würde dadurch vielleicht mehr zur Verwirrung als zu Entwirrung des Problems beitragen. 

 


Besucherstatistik  

 

Diverses...

Unsere Norwegischen Waldkatzen sind GSDIV getestet  und frei!

In regelmäßigen Abständen werden unsere Waldkatzen (Kater mit 1 Jahr danach alle 2 Jahre und die Katzen ab einem Alter von 2 Jahren im Abstand von 2 Jahren) auf HCM untersucht. Bisher sind alle unsere Waldtrolle HCM normal getestet.

Unsere Kätzchen sind Leukose (FelV) frei und dagegen geimpft.

Zum Abgabezeitpunkt unserer kleinen Norwegertrolle sind sie 2-fach gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche geimpft.

Außerdem erhalten unsere Kätzchen vor Abgabe einen Mikrochip.

Unsere Katzen werden im Bedarfsfall von der Kleintierpraxis Dr. Viktoria Richter in Esslingen sorgfältigst betreut.

Wenn Sie Interesse an einem unserer Katzenbabys haben, dürfen Sie gerne Kontakt zu uns aufnehmen.

Tel. +49 (0)7127 / 57655 byglandsfjord@byglandsfjord.de

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